Der Dichter stellt sich vor

Feder und Tinte

Hallo, lieber Freund der Dichtkunst. Mein Name ist Oleg Rudometkin und ich bin der Betreiber der Website Dichter und Dichtung, auf der Du Dich gerade befindest. Seit vielen Jahren schon beschäftige ich mich mit Sprachkunstwerken, namentlich mit Gedichten.

Die Frage, wie ich zu diesem ungewöhnlichen Hobby kam, welches in der heutigen Zeit gefühlt nur von einer kleinen Minderheit auf hohem Niveau praktiziert wird, lässt sich leicht beantworten. Angefangen hat alles in grauer Vorzeit, nämlich in der Schule, als ich durch die Trivialität des Unterrichtsstoffes gelangweilt wurde und aus purer existenzieller Verzweiflung zu Papier und Stift griff und meinen allerersten Dichtungsversuch unternahm.

Ab dem Zeitpunkt war der tägliche Unterricht auch in seinen uninteressantesten Phasen sehr spannend für mich, konnte ich doch in den Momenten des Desinteresses und der pädagogischen Monotonie meine schöpferische Kraft entfalten, um Gedichte zu Papier zu bringen und damit gedanklich der Langeweile zu entkommen.

Diese Vorgehensweise behielt ich bis zum Abitur (welches ich übrigens gut bestand) bei und konnte einiges an dichterischen Werken anhäufen. Im Nachhinein betrachtet erwiesen sich meine dichterischen Ergüsse jedoch als zu experimentell und zu avantgardistisch, weswegen ich aus egoistischem Selbstschutz heraus handelnd diese in einer heidnisch anmutenden Zeremonie an den Reißwolf verfütterte und gelobte, beim nächsten Mal vieles, wenn gar nicht alles, besser zu machen.

In meiner Studienzeit, die in Frieden ruhen möge, dichtete ich in stillen Momenten der studentischen Einsamkeit, um mich nicht nur von dem ganzen Lernstoff, den man sich aneignen musste, sondern auch von dem Dasein selbst abzulenken. Dabei entstand eine Reihe von Gedichten, die Du, lieber Freund der Dichtkunst, hier auf der Website vorfinden kannst. Nach meiner Studienzeit brachte ich weitere Gedichte zu Papier, überarbeitete schon geschriebene und sortierte meine Notizen für weiteres Material zur dichterischen Verarbeitung.

Getreu dem Ausspruch von Goethe, dass all seine Gedichte „Gelegenheitsgedichte“ darstellen, die durch die Wirklichkeit angeregt wurden und nicht aus der Luft gegriffen sind, wurden auch meine Gedichte von der Realität mit all ihren Facetten sowie ihren guten, zumeist aber ihren schlechten Seiten künstlerisch beeinflusst. Konkret verdankt jedes meiner Gedichte seine Entstehung der Inspiration eines Augenblicks, die mich dazu verleitete, diesen in Versform festzuhalten.

Alle Gedichte, die auf Dichter und Dichtung veröffentlicht sind, sind in ihrer finalen Form präsent und werden keine Überarbeitung mehr durch mich erfahren. Die Anordnung der Gedichte auf der Website spiegelt jedoch nicht die tatsächliche Entstehungsreihenfolge der Gedichte wider, damit etwaige Qualitätsunterschiede in meiner Dichtung, die sowohl durch den Entstehungszeitpunkt als auch durch meine Gefühlslage in dem jeweiligen Augenblick der Niederschrift bedingt sind, nicht direkt offensichtlich werden.

Mein herzlicher Dank gilt all jenen Menschen, die mich in irgendeiner Weise bei der Umsetzung dieses Projekts unterstützt haben. Und natürlich danke ich auch jedem Besucher, der sich die Zeit genommen hat auf meiner Website vorbeizuschauen, um meine Gedichte zu lesen.

PS: Neuigkeiten zum Projekt Dichter und Dichtung sind unter der entsprechenden Rubrik zu finden (oder einfach hier klicken).